Kunst im Bau
KUNST IM BAU steht für Konzeption und Realisation von Kunstereignissen in kurzfristig leerstehenden Gebäuden.
Dies geschieht zum Vorteil für Eigentümer, Künstler und Gesellschaft.
Viele Bauprojekte befinden sich zwischenzeitlich in einem ungenutzten Leerstand.
Beispielsweise, weil die Projekte noch in der Planungs- und Genehmigungsphase sind, oder sie vor dem Abriß stehen, oder die bereits fertiggestellten Gebäude noch auf einen Abnehmer in Form von Mietern oder Käufern warten.
Hier liegen die Immobilien meistens unverwendet brach.
Dabei sind sie gerade dann häufig in architektonisch sehr spannenden und außergewöhnlichen Zuständen mit vielfältigen Möglichkeiten für eine sinnvolle Interimsnutzung.
KUNST IM BAU nutzt solche befristeten Leerstände und sieht darin große Potentiale für Projekteigentümer und Künstler!
Für die Eigentümer ergibt sich die Gelegenheit durch die Veranstaltung von Kunstereignissen auf ihre Projekte aufmerksam und sie in der Öffentlichkeit bekannt zu machen.
Erfahrungsgemäß erhalten ambitionierte Projekte eine hohe Aufmerksamkeits- und Presseresonanz.
Mit Hilfe eines Teils des Werbeetats, der üblicherweise für Anzeigen, Annoncen, Makler und Broschüren usw. verwendet wird, lassen sich bereits sehr qualitäts- und anspruchsvolle künstlerische Ereignisse veranstalten. Die hierfür entstehenden Kosten sind für die Eigentümer zudem steuerlich absetzbar.
Ein weiterer Gewinn für ein Unternehmen als Veranstalter von Kunstereignissen aufzutreten liegt auch darin, sich durch das Engagement für Kunst und Kultur einen Namen zu machen.
Zudem schafft der Umgang mit Kunst und Kultur auch im Unternehmen selbst eine inspirative, innovative und motivierende Atmosphäre.
Künstler sind häufig auf Raumsuche, um ihre neuen Projektideen verwirklichen zu können. Dabei schätzen sie besondere, eigenwillige Architekturen. Die kräftige, oft sehr anregende Atmosphäre wie sie verlassene, im Rohbau befindliche oder leerstehende Gebäude haben, kommt ihnen sehr entgegen. Sie ergreifen auch gerne die Gelegenheit, sich von dem jeweiligen Ort inspirieren zu lassen und im sensiblen Umgang mit ihm, auf die Situation abgestimmte Kunstprojekte zu entwickeln und zu realisieren.
Besucher und Publikum wiederum erfahren ihre Stadt auf ungewohnte Weise. Bisher verschlossene Orte werden zugänglich und erlauben eindrückliche, künstlerische Erlebnisse außerhalb der üblichen, gewohnten Einrichtungen.
Für KUNST IM BAU werden vielfältige Konzepte erarbeitet. Sie entstehen immer aus der jeweiligen mit dem Bauprojekt verbundenen Situation bzw. werden dieser angepaßt.
Dabei kann grundsätzlich Kunst aller Gattungen, Malerei, Bildhauerei, Licht- Klang- Rauminstallationen, Performances, Musik, Film, Video, Dichterlesungen, Tanz und Theater usw. Eingang finden.
Für eine Realisation reicht ein Zeitraum von wenigen Wochen oder auch nur Tagen.
Christoph Nicolaus, Initiator und verantwortlicher Betreiber von KUNST IM
BAU, ist selbst Bildender Künstler.
Daneben tritt er u.a. seit vielen Jahren als Veranstalter auf. Seit 2007
betreibt er den "Klang
im Turm".
Im Rahmen der "Lichtgesänge", einer Dauerausstellung des Künstlers Mauser, findet in dem zum Wohnturm umgebauten früheren Hochbunker in München-Untergiesing im monatlichen Rhythmus eine Klangreihe statt. Es kommt hier neben Aufführungen meist zeitgenössischer Musik zu Lesungen, Ausstellungen, Performances und Videos. Die aus aller Welt in den Salon geladenen Künstler sind jedesmal anwesend und führen ihre Werke selbst mit auf.